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Granada - Klappe die Zweite

 

So nun geht endlich auch weiter mit Neuigkeiten über meinen Auslandsaufenthalt - Teil 2. Ich kann schon
jetzt verraten, dass ich in meinem Leben nochmaleine ganze Menge getan hat in den ersten Wochen des neuen
Jahres. Aber fangen mir mal vorne an. Am 31. Dezember ging es zusammen mit Freundin wieder zurück nach
Spanien, diesmal jedoch gottseidank nicht mitten in der Nacht, sondern gegen Mittag, was allen Beteiligten
doch sehr entgegen kam. Den Sonnenuntergang des Silvestertages genossen wir dann auch mit herrlichem Meeresblick
am Balkon de Europa. Als wir schließlich um kurz nach 21 Uhr in Granada waren wirkte hier so ein bischen wie eine
Geisterstadt: Kein Taxi fuhr mehr, kein Bus, die Bars auf dem Weg hatten geschlossen und außerdem begegneten uns
äusserst wenige Leute - aber egal hauptsache das Gepäck erstmal in die Wohnung bringen und dort noch irgendwas
essbares zu uns nehmen. Schnnell besorgten wir noch eine Flasche Sekt und machen uns frisch geduscht auf zur
zentralen Feier im Zentrum von Granada. Als wir dort eintrafen schien wiederum die ganze Stadt auf den Beinen
zu sein. Silvesterfeiern mit vielen Leuten kannten wir nun natürlich aus Deutschland, aber in dieser Form dann
doch nicht. Zunächst einmal wird allen Leuten ein Pack bestehend aus Papphüten, Clownsnase, Luftschlangen und
Tröte. Somit wurde es eine ziemlich lustige Sache. Fehlen durften natürlich auch die 12 Trauben nicht, von denen
jeweils eine per Klockenschlag verbunden mit einem Wunschfür das neue Jahr gegessen wird.Vom Dach des Rathauses
startete um 0 Uhr dann ein beeindruckendes Feuerwerk. Die Nacht wurde für uns dann allerdings auch nicht mehr allzu
lang, schließlich waren wir doch seit 7 Uhr auf den Beinen gewesen und hatten etliche Stunden in Auto, Bus und
Flugzeug verbracht.
Natürlich war auch in Granada das Wetter anfang des Jahres noch nicht sonderlich gut, daher verbrachten wir auch
einige Zeit gemütlich bei Tee und Filmen in der Wohnung, was nicht heissen soll, wir wären nie rausgekommen.
Letztlich konnte ich ihr doch recht viele Seiten der Stadt zeigen und wir machten viele ausgiebige Spaziergänge.
Gleich am Neujahrstag ging es auf den Mirador des San Nicolas, von dem man eine wunderbare Sicht auf die nächtliche
Stadt und die Alhambra hat. Highlight der Tage war eine Fahrt nach Toledo, wo wir eine Nacht in dem malerischen
Altstadthotel "Pintor el Greco" verbrachten. Leider war es an diesem Tag zwar wirklich kalt und neblig,aber die
Stadt, die verschiedenste Epochen innerhalb ihrer mächtigen Stadtmauern vereint, war doch alle Mühen wert.
So liessen wir es uns richtig gut gehen, bevor wir am nächsten Tag noch einen kurzen Abstecher in Madrid machten.
Dieser spontane Stadtrundgang war nicht zuletzt wegen des tollen Wetters wirklich gelungen. Puerta del Sol,
Plaza Mayor, Kathedrale und Königspalast und somit die wichtigsten Ziele steuerten wir an.An diesem Tag hatten
wir noch zudem besonderes Glück, zunächst trafen wir den Kardinal von Madrid, der gerade eine Messe in der
Kathedrale gehalten hatte und danach fuhr auch noch das spanische Königspaar in einem riesigen schwarzen Oldtimer
direkt an uns vorbei, soll noch jemand sagen wir hätten nichts erlebt.
Nach knapp zehn Tagen in Spanien kehrte Lioba nach Deutschland zurück, während für mich der Alltag in Granada
einkehrte und damit auch die Vorbereitungszeit auf die Klausuren die bereits Ende Januar waren.

15.2.09 19:39
 


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