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Am 1. Oktober ging es dann auch los mit den Lehrveranstaltungen

Nachdem ich an diesem Morgen in aller Frühe meine Eltern zum Bus gebracht hatte ging es mehr oder weniger direkt in Richtung Fakultät. Der feierliche Semestereröffnungsgottesdienst, den ich erwartete, war allerdings eine Kurzmesse die in ihrer Gesamtdauer nicht einmal die 20-Minuten-Marke erreichte.

Positiv überrascht war ich jedenfalls von den Lehrveranstaltungen, sehr interaktiv, sehr gut zu verstehen.
In der ersten Stunde hatte ich Exegese Neues Testament, bei Carmen, einer sehr netten Dominikanerin, Anfang
vierzig. Sie schaffte es direkt einen anzustecken mit ihrer positiven Art. Achja die Anrede mit den Vornamen
ist nicht etwa mangelnder Respekt, sondern hier schlichtweg gängig. Das macht das ganze wesentlich persönlicher,
ist aber natürlich auch gewöhnungsbedürftig. Hab gerade einen Anruf...später gehts weiter;-)

31.10.08 13:05


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Musste gerade meinen Pc neu starten

... nun zurück zu meinem ersten Besuch der Fakultät. Ich merkte in diesem Moment sehr stark, was es heißt als "Free-Mover" Student zu studieren und nicht über Erasmus. In vielen Dingen bedeutet es mehr Selbstorganisation. So betrat ich also erstmals die Fakultät, die einen schönen Gegensatz zu den vielen 60 er Jahre Bauten in ihrer Umgebung bildet. Da ich niemanden sah bewegte ich mich instinktiv in Richtung erster Stock, wo ich die Verwaltung vermutete - Bingo!

Schnell ging ich in Richtung der ersten offenen Tür, die ich erblickte, packte mein Learning Agreement aus und gab es dem freundlichen Herrn, in dessen Büro ich eingetreten war. Ich hatte Glück, denn dieser Herr war nicht noch von Anfang an unheimlich freundlich und half mir sofort weiter, er sprach zudem ein unheimlich klares Spanisch und beriet mich wunderbar mit der Zusammenstellung meines Stundenplanes. Zwischendurch zeigte er mir immer wieder seine gar nicht so schlechten Deutschkenntnisse. Eine weitere Überraschung erwartete mich als er eigens für mich eine Rundumführung durch die Fakultät machte und mich gleich den Leuten vorstellte, unter anderem meinem Fundamentaltheologie Professor, der ebenfalls über gute Deutschkenntnisse verfügt. Dieser ganz persönliche Einführungstag war also durchaus gelungen und ich konnte erleichttert und mit allen wichtigen Unterlagen den Rückweg antreten.

25.10.08 18:22


Studieren in Spanien

Das mein Aufenthalt in Spanien keineswegs ein rein touristischer ist, wurde mir spätestens wieder bewusst als der 1. Oktober, der allgemeine Semesterbeginn in Spanien näher rückte. So machte ich mich am 22. September das erste Mal auf den Weg in Richtung Fakultät. Zwar hatte ich von meiner Hochschule die wichtigsten Informationen bekommen, dass in Sachen Aufnahme in Granada alles geklärt ist, aber von der Fakultät selbst hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts gehört, also machte ich mich doch mit recht großer Aufregung das erste mal auf den Weg den Berg hinauf zur Fakultät.

25.10.08 17:38


Die letzten Wochen

Wie bereits erwähnt war viel los seit ich den letzten längeren Eintrag gemacht habe. An diesem Tag haben wir in der Sprachschule einen Paella Abend gehabt. Der Leiter unserer Sprachschule Manolo hat uns einfach sagenhaft bekocht. Mit dieser riesen Pfanne dachte ich, könne man eine ganze Kleinstadt bekochen, aber am Ende war doch alles bis auf das letzte Reiskorn leergeputzt. Tja die Zeit in der Schule war schon prägend, mit Leuten aus meinem Kurs treffe ich mich noch jetzt jeden Sonntag zum Kochen, ist wirklich eine tolle Sache - unser ganz persönliches Perfektes Dinner. In der letzten Woche des Kurses hatte uns unser Lehrer nochmals zu sich eingeladen. Ganze drei Leute waren wir noch im Kurs und somit eine sehr überschaubare und nette Runde.

In dieser letzten Schulwoche hatte ich auch meinen ersten Besuch hier: meine Eltern. Alles in allem eine sehr schöne Woche mit Ausflügen nach Cordoba (die Kathedrale dort ist einfach sagenhaft, ein beeindruckendes Zeugnis christlicher und islamischer Vergangenheit Andalusiens), in die Sierra Nevada und nach Malaga. Auch Granada wurde natürlich ausgiebig besichtigt: die Alhambra, das Albaicin, die Cathedrale, Tappas Bars und natürlich meine Wohnung ;-) Ein besonderes Highlight aus meiner Sicht war das Geburtstagsfrühstück auf dem Dach des Hotels mit einem wunderbaren Blick (danach hat uns das Wetter an diesem Tag leider keine besondere Freude mehr bereitet.) Am Mittwoch ging es dann erstmals in die Uni - dazu demnächst mehr...

18.10.08 17:48


Ich lebe noch ;-)

Lang lang ist es her, dass ich mein letztes Lebenszeichen von mir gegeben habe. Das hatte mehrere Gründe: verschiedener Besuch, kein Internet in der Wohnung und Unibeginn. Da waren die Internetzeiten rah gesäht und zu kurz, um weitere Stories aus dem Süden einzutragen. Nun freu ich mich jedoch sehr diese Möglichkeit wieder zu haben und hoffe auch, dass ich es ab jetzt wieder in einer gewissen Regelmäßigkeit machen kann.

Kurz mir geht es gut und ich habe meine Entscheidung auch nach 6 Wochen hier nicht bereut, es ist nach wie vor eine Menge los hier, auch wenn mittlerweile schon so etwas wie Alltag eingekehrt ist.

14.10.08 17:13


Der Alltag...

...hält so langsam Einzug in mein Leben hier. Nicht, dass es nicht, dass es hier langweilig werden würde, dazu bietet das Leben hier einfach zu viel spannende Ereignisse, aber man entwickelt doch mit der Zeit einen geregelten Ablauf der Dinge und bekommt ein Gefühl dafür hier richtig zu wohnen und nicht einfach nur zum Urlaub machen hier zu sein.

Gestern Abend haben wir in der Wohnung Wraps gemacht und Sangria gemacht, das war richtig nett. Heute nun gibt es in Sprachschule Paella. Eine riesengroße Pfanne (die einen Durchmesser von fast einem Meter haben dürfte) steht schon im Kochraum bereit, bin schon sehr gespannt darauf. Nun ja ansonsten ist es heute tatsächlich mal fast den ganzen Tag bewölkt gewesen (ja auch das kommt hier vor), was dann doch irgendwann doch ein wenig aufs Gemüt schlägt. Hoffe mal zum Wochenende wirds wieder besser, schließlich ist einiges geplant.

 

18.9.08 18:51


Auch in Granada scheint nicht pausenlos die Sonne

Man konnte die letzten Tage schon ins Schwärmen geraten, blauer Himmel, Temperaturen über 30 Grad machten es unvorstellbar, dass in deutlich mittlerweile schon der Herbst eingekehrt sein soll. Aber um nicht weiteren Neid zu sähen, kann auch ich nun vom ersten trüben Tag in Granada berichten. Zumindest der Vormittag war heute grau in grau, nun da  es fast Mittag ist kämpft sich die Sonne so langsam wieder hervor und die Wolken lichten sich. Vermutlich wird der Nachmittag wieder sehr schön.

In meiner neuen Wohnung habe ich mich schon gut eingelebt und erstmal kräftig Wäsche gewaschen. Meine spanische Mitbewohnerin macht erstmal noch ein bischen Urlaub, kommt aber heute zurück und dann ist erstmal ein Welcomedinner geplant. Am Montag Abend zeigte uns unser Schulleiter Manolo ein paar neue Tappasbars. Hier kann man sich so richtig sattessen an Tappas, die ja nichts extra kosten.

Eine Erfahrung der besonderen Art habe ich gestern mit den spanischen Schuhgeschäften gemacht. Ich musste feststellen, dass es fast ein Ding der Unmöglichkeit ist bezahlbare Schuhe, mit gewisser Qualität in Größe 46 zu erwerben. Gegen 18 Uhr begann ich meine Shoppingtour und war froh kurz vor Ladenschluss um 21 Uhr noch etwas ergatert zu haben. Alle weiteren Pläne für diesen Abend zerschlugen sich nach dieser anstrengenden Tour zwar, aber immerhin hatte schlussendlich doch etwas gefunden. So der Unterricht geht dann mal weiter, hasta luego!

17.9.08 12:02


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Lex
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